Fangmethoden

11 - Snurrewaden

Snurrewaden Bei der Fischerei mit Snurrewaden wird mit einem Anker eine Fischleine ausgebracht. In einem Rund werden das Netz und die zweite Fischleine ausgebracht. Anschließend werden die Fischleinen eingezogen und so die Fische in das Netz getrieben.

Snurrewaden eignen sich für die Küstenfischerei auf Scholle. Der Einfluss von Snurrewaden auf den Meeresboden ist geringer als bei Schleppnetzen, da der Boden nicht umgepflügt wird. Der Treibstoffverbrauch ist niedrig und das Gerät kann auch von kleine Booten bedient werden. Ihre Navigation ist jedoch verhältnismäßig schwierig. Die Fische sind von hoher Qualität, auch fällt weniger Beifang an. Snurrewaden sind nur bei guten Lichtverhältnissen und in Gebieten mit eher flachem, sandigem Boden einsetzbar.

Das sogenannte “Flyshooting“ stellt eine Weiterentwicklung der Snurrewade dar und eignet sich zum Einsatz auf steinigem Boden. „Flyshooting“ baut zwar auf dem Prinzip der Snurrewade auf, das Netz wird jedoch geschleppt.